086: 72 Stunden Regel - So kommst du ins Handeln

08 May 2019 - 01:00, von Kerstin Wemheuer, in Podcast , 1 Comment

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Komm ins Handeln mit der 72 Stunden Regel

In dieser Podcastfolge erfährst du wieso es so wichtig ist, dass du innerhalb von 72 Stunden nachdem du eine Entscheidung getroffen hast, etwas zu tun, ins Handeln kommst. Ich verrate dir drei Tipps, wie du loslegst und die Gedanken, die dich daran hindern ins Handeln zu kommen, ganz leicht und entspannt beiseite schiebst.

 

Die 72-Stunden-Regel

Alles, was du dir vornimmst zu tun, solltest du auch innerhalb von 72 Stunden beginnen. Wenn du das nicht tust, sinkt die Wahrscheinlichkeit dass du das, was du dir vorgenommen hast jemals umsetzen und erreichst, auf unter ein Prozent.

Ja, du hast richtig gelesen: unter ein Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, dass du dein Ziel erreichst geht also mal ganz elegant gegen Null. Das ist vermutlich mehr eine Faustregel als Wissenschaft. Zumindest konnte ich keine Studie finden, obwohl andere gern schreiben, dass Studien das beweisen. Sch .   ickt mir gern diese Studie. 

In den ersten drei Tagen ist deine Energie und dein Fokus diese eine Sache anzufangen und umzusetzen besonders hoch. Deine Aufmerksamkeit und deine Begeisterung sind förmlich nicht zum Aushalten. Damit nimmst du mit Sicherheit auch viel leichter die ein oder andere Hürde und unangenehme Gedanken, ob du das schaffst, ob du gut genug bist, ob du schon genug kannst dafür, sind eher weniger bis gar nicht präsent. 

Das liegt schlicht und ergreifen daran, dass deine Aufmerksamkeit voll bei deinem Ziel ist. Da ist keine Zeit und Energie für diese limitierenden und blockierende Gedanken, die dann letztendlich verhindern, dass du loslegst. 

 

Wieso ist diese Regel ein Erfolgsfaktor?

Wieso ich dir diese Regel vorstelle? Weil sie ein echter Erfolgsfaktor für dich werden kann, wenn du sie anwendest.

Mal ehrlich: Wie viele richtig gute Einfälle hattest du schon in deinem Leben? Wie viele gute Vorsätze hast du dir vorgenommen bis heute? Egal, ob es private oder berufliche Ziele waren! Wie viele Vorhaben waren in deinem Kopf?

Und welche davon hast du an den Start gebracht, umgesetzt und erfolgreich zu Ende gebracht? Mit Sicherheit deutlich weniger oder? Vermutlich sind viele diese Ideen im Sande verlaufen, oder? 

Und das kannst du mit der 72-Stunden-Regel deutlich ändern, wenn du dir bewusst machst, dass du entweder schnell startest oder gar nicht. Gar nicht kann ja hin und wieder auch eine gute Lösung sein! Absolut! #fuckeinfachmachen kann ja auch bedeuten, einfach die Entscheidung zu treffen das ein oder andere eben nicht zu verwirklichen! Einfach mal nicht zu machen! Damit sparst du dann richtig viel Zeit und Energie, die du sonst verplempern würdest, weil du nicht loslegst, aber trotzdem immer wieder darüber nachdenkst und dich womöglich auch noch runtermachst, weil du eben nicht startest und vorankommst.

Das würde mit einer klaren Entscheidung etwas eben nicht zu tun und diesen Weg nicht zu gehen, nicht passieren!

Wenn du also einen Einfall hast und kommst über 72 Stunden nicht ins die Puschen, dann kannst du also ganz entspannt einen Haken dahinter machen und du darfst sie dann auch gehen lassen. Vielleicht schreibst du dir diese Idee dann noch auf für später. (Wobei das schon ein erster Schritt des Beginnens wäre ...). Oder du streichst sie einfach völlig aus deinem Kopf. Wenn es so sein soll, kommt sie zu einem anderen Zeitpunkt wieder. 

 

Wieso schieben wir die Dinge auf?

Nun, dafür gibt es sicherlich Gründe und Ausreden wie Sand am Meer. Der innere Schweinehund, mangelnde Motivation, fehlender Sinn, kein bewusstes Warum, eine starkes Warum-Nicht usw. usw. Lies oder höre dazu gern meine Podcastfolge "Schluss mit der Aufschieberitis" und "Selbstsabotage erkennen und überwinden" an. Dort gehe ich näher auf die möglichen Ursachen ein. 

In dem Moment, wo unsere Ausreden und Beweggründe, wieso wir etwas nicht tun können in den Fokus kommen, sinkt die Chance dran zubleiben und die neue Idee zum Erfolg zu bringen sehr schnell. Die Energie, die für die Umsatzung gebraucht wird, wird benutzt, um blockierende Glaubenssätze zu füttern, um Szenarien auszumalen, wie das eigene Handeln zum Misserfolg wird  und Ausreden zu finden, wieso es nicht oder noch nicht funktionieren kann.

Rein in die Opferrolle und feinstes Mimimimimiiiiii bis irgendwann eine neue Idee auftaucht und das Ganze von vorne beginnt. Sorry, aber das muss ich einfach mal deutlich aussprechen. Und ja: das passiert mir auch immer wieder! 

 

Was also tun, um die 72 Stunden Regel zu nutzen?

Ganz einfach: #fuckeinfachmachen! Einfach anfangen! Einfach machen!

Es geht doch darum anzufangen und nicht darum, dass ganze neue Vorhaben innerhalb der 72 Stunden zu wuppen! Es geht darum zu starten! Das kann damit beginnen, deinen Einfall auf Papier oder in den Rechner zu bringen. Einen Termin festzulegen, wann das Ziel erreicht sein soll oder wann die jeweiligen Schritte durchgeführt werden.

Wenn du zum Beispiel einen Einfall hast, du aber jetzt schon weißt, dass du erst in 3 Wochen oder drei Monaten mit der Umsetzung starten kannst, dann schreib dir genau das auf. Plane die nächsten Schritte und was genau zu tun ist. Verliebe dich in die Planung und Terminierung. Und vor allem: Halte dich dann auch daran. Aufschreiben ist die halbe Miete. Aber nur durch das schriftliche Festhalten von Ideen und Maßnahmen ist auch noch kein Ziel erreicht worden.

 

Drei Tipps zum Loslegen

An meinem Rechner haftet ein Zettel mit der Aufschrift "72 Stunden Regel !!!". Dieser erinnert mich an diese Regel und hilft mir bei neuen Gedankenblitzen diese anzuwenden.

Zu jedem neuen Vorhaben stelle ich mir folgende Fragen:

Passt es zu meinen Lebenszielen? Bringt es mich meinem Big Picture näher? Wird es durch mein "Warum" unterstützt oder arbeitet es vielleicht dagegen? 

Um noch mehr Energie aufzunehmen, um ins Handeln zu kommen, stelle ich mir vor, wie es ist, wenn ich mein Ziel bereits erreicht habe. Mit allen meinen Wahrnehmungskanälen: Sehen, hören, fühlen (und manchmal sogar auch riechen und schmecken). Mit diesem Erleben erhöht sich meine Energie und mein Mut, um loszulegen noch einmal. Und dann kann ich wirklich mit mehr Leichtigkeit starten und dranbleiben.

 

Mein Fazit 

Wenn du etwas wirklich willst und ein konkretes Ziel vor Augen hast, dann solltest du sofort den ersten Schritt unternehmen. Egal wie klein oder groß dieser Schritt ist. Mit jeder Sekunde, mit jeder Minuten, mit jeder Stunde, die du ungenutzt verstreichen lässt, gehen deine Erfolgsaussichten dieses Ziel zu erreichen gegen Null. 

Wenn du also merkst, dass Stunde um Stunde ins Land zieht, dann überprüfe dich selber. Willst du das wirklich und du hinderst dich nur selber daran, weil du deine Komfortzone verlassen müsstest? Oder ist es vielleicht doch nicht deines oder die Idee ist doch nicht so gut, wie in der ersten Euphorie gedacht? Dann lass sie los. 

Spar dir die Energie, die du beim Aufschieben verbrachst für die Umsetzung oder für das Kreieren neues Aktionen! Es gibt hier kein falsch oder richtig! Wichtig ist, dass es dein Ding ist! 

 

Mehr über mich

Noch mehr Informationen über meine Arbeit als Erfolgs- und Mindsetcoach findest Du auf www.wemheuer.de/du-ich und auf meine Seite bei Facebook unter https://www.facebook.com/wemheuercoaching/.

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Bis bald und herzliche Grüße

Deine Kerstin

Kerstin Wemheuer
Über die Autorin: Kerstin Wemheuer

Erfolgs- und Mindsetcoach. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht Deine Ziele, Wert und Bedürfnisse in Einklang zu bringen. Ohne Druck und einem optimalen Ergebnis für Dich. In meinem Coaching musst Du kein fremdes Verhalten lernen oder antrainieren, um Dein Problem oder Deine Angst zu meistern. Jede Veränderung ist die logische Folge Deines neuen Bewusstseins, dass Du im Coaching erlernst. So kannst Du Dich und Dein Leben nachhaltig verändern und Deine Ziele erreichen – ohne belastenden Druck und im Einklang mit allen Deinen Werten.

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