128: Wenn der Kopf dir einen Streich spielt

17 March 2020 - 05:00, von Kerstin Wemheuer, in Podcast , No comments

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Wenn der Kopf dir einen Streich spielt

Das Corona-Virus hat uns erreicht und unseren Alltag verändert. Noch nie ist es mir so schwergefallen, ein Thema für meinen Podcast auszuwählen und die Folge einzusprechen. Ich möchte gerne positive Energie in die Welt tragen – und auf keinen Fall belanglose Inhalte präsentieren. Und so …

  • … habe ich mich gefragt, was würde mir in diesen Tag gut tun?
  • … habe ich andere Menschen gefragt, was sie gerade gerne hören würden.

In dieser Folge teile ich daher 8 Tipps mit Dir, die mir helfen, durch schwierige Situationen hindurchzugehen. Die mich unterstützen, wenn es strubbelig in meinem Kopf zugeht und meine Gedankenwelt unter dem Einfluss von Mindfuck steht!

Was tun bei Bullshit FM und Mindfuck im Kopf?

Das Wichtigste: Nimm auch die ängstlichen Gedanken an und mach Dich nicht noch zusätzlich fertig. Es ist o.k., Angst zu haben – wichtig ist, dass daraus keine Panik wird.

Ängste haben eine wichtige Funktion und in meinem Leben behandle ich sie als Freunde. In den meisten Fällen versuchen sie mich zu beschützen. In diesen Tagen Angst zu haben, hat für mich auch etwas mit Respekt vor der Situation zu tun. Auf keinen Fall sollten Ängste Dich vom Handeln abhalten oder Dich zu kopflosem Verhalten verleiten.

Viele der Dinge, von denen ich Dir heute erzähle, nutze ich präventiv und ganz bewusst, damit gar nicht erst der Boden bereitet wird für sogenannten Mindfuck.

 

Mit Dankbarkeit in den Tag starten

Ich starte täglich mit Dankbarkeit in meinen Tag. Gerade jetzt hilft mir Dankbarkeit, in einem guten Zustand zu bleiben.

Es ist wie in der Informatik – an oder aus. Du kannst immer nur in einem emotionalen Zustand zur selben Zeit sein. Wenn unterschiedliche Gefühle schnell aufeinander folgen, ist uns das nicht bewusst, aber Du kannst beispielsweise nur dankbar oder ängstlich sein. Beides zusammen geht nicht.

Noch bevor ich meine Augen aufschlage, zähle ich für mich täglich für 2 bis 3 Minuten Dinge oder Menschen auf, für die ich Dankbarkeit empfinde. Falls Du Dich gerade fragst, wofür Du in Zeiten von Corona mit den bereits getroffenen Maßnahmen (und Einschränkungen) dankbar sein kannst, hier nur zwei Vorschläge:

  • Du lebst in einem Land mit großartiger medizinischer Versorgung.
  • Du bist heute Morgen aufgewacht und die Sonne scheint.

Es geht vor allem darum, möglichst oft in einen emotionalen Zustand zu kommen, den Du als angenehm empfindest. Erinnere Dich: Du hast immer die Wahl zu entscheiden, in welchem Gefühlszustand Du bist.

 

Überdenke Deinen Nachrichtenkonsum

Es fängt schon damit an, welche Nachrichten Du siehst und wie oft. Schaust Du jede reißerische Sendung zur Krise, verfolgst spekulative Meldungen auf Facebook und anderen Kanälen oder wählst Du Deine Nachrichtenquellen ganz bewusst aus?

Ich lebe bereits seit vielen Jahren eine Mediendiät, aber zurzeit achte ich ganz besonders darauf, welche Nachrichten ich konsumiere. Das sind aktuell Meldungen der WHO und Informationen vom Robert-Koch-Institut. Diese sind fundiert und für meinen Alltag relevant. Zusätzlich höre ich den Podcast „Das Corona-Virus-Update“ des Virologen Christian Drosten, den ich Dir von Herzen empfehlen kann.

Wie viel Zeit verbringst Du damit, Nachrichten zu lesen oder zu hören … und Dich dann in Deinen Gedanken weiter damit zu beschäftigen?

 

Kümmere dich um andere Menschen

Lenke Deine Aufmerksamkeit auf die Menschen in Deinem Umfeld. Kannst Du ältere Menschen unterstützen oder einer Person, die zur Risikogruppe gehört? Gibt es da jemanden, der sich total überfordert fühlt von all den Nachrichten und der im Mindfuck feststeckt?

Mitgefühl mit anderen Menschen hilft Dir, von den eigenen Sorgen und Gedanken Abstand zu gewinnen. Manchmal braucht man einfach jemanden zum Reden. Selbst wenn wir alle aufgefordert sind, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, gibt es heute viele Möglichkeiten, sich auszutauschen und Mut zuzusprechen.

 

Achte sehr darauf, mit wem Du Dich austauschst.

So sehr es hilft, mit anderen Menschen zu reden, nachzufragen, wie es den Eltern oder Geschwistern geht … so wichtig ist es auch zu schauen, mit welchen Personen Du wie lange redest. In Krisen sind oft vermehrt Energievampire unterwegs und es hilft Dir gar nicht, wenn es Dir nach einem Telefonat oder Videogespräch schlechter geht als vorher.

Krisenzeiten zeigen uns auch, wie ein anderer Mensch tief drinnen tickt. Ich habe mich in den letzten Tagen von einigen Facebook-Freunden und Instagram-Abonnenten getrennt, weil deren Haltung einfach nicht zu meinen Werten passt.

Du darfst dafür sorgen, in einem guten Zustand zu sein und Dich gesund abzugrenzen.

 

Geh raus und bewege Dich

Bewegung hilft. Wir gehen als Familie derzeit täglich eine Stunde raus und machen so aus unseren Home-Office-Zeiten etwas Schönes. Sobald Du Dich bewegst, kommen auch Deine Gefühle in Bewegung.

Du hast es bestimmt schon an der einen oder anderen Stelle gehört: Gefühle sind Energie in Bewegung. Wenn Du Dich bewegst, schüttet Dein Körper bestimmte Hormone aus und Du fühlst Dich sofort besser.

Dreh doch zu Hause Deine Lieblingsmusik auf, tanze durch das Zimmer, singe laut mit. Das verändert Deine Gefühle und stärkt Dein Immunsystem wie Deinen Kopf. Mach Yoga, meditiere und dehne Körper und Geist.

 

Nutze Deine Zeit

Wie gehst Du mit der freigewordenen Zeit um? Da ich derzeit nicht ins Büro fahre und keine Offline-Coachings gebe, steht mir einige freie Zeit zur Verfügung.

Was kannst Du gerade machen, was Du schon länger vor Dir herschiebst?

  • Liegt da noch ein Onlinekurs auf Deiner Festplatte oder kannst Du eine Online-Weiterbildung machen?
  • Jetzt hast Du Zeit, mal die Ablage zu erledigen? J
  • Magst Du mal länger mit einer entfernten Freundin telefonieren?
  • Frühjahrsputz, Gartenarbeit, Bügelwäsche …
  • Konzepte für Dein Business überprüfen oder das Ideenboard entrümpeln

Ich lese derzeit sehr viel und höre noch mehr Podcasts als sonst. In den nächsten Tagen möchte ich endlich mal Fotobücher erstellen von den tausenden Bildern, die auf meinem Rechner schlummern. So kann ich in viele schöne Erinnerungen eintauchen.

Und wenn Du Kinder hast, dürfen jetzt in dieser Ausnahmezeit vielleicht auch mal andere, lockere Medienzeiten gelten. Ich bin davon überzeugt, dass Kinder diese Ausnahmen von der Regel sowie die spätere Rückkehr zu ihnen gut verstehen, wenn Du sie ihnen erklärst. Wie heißt es doch so treffend: Außergewöhnliche Umstände erfordern (und erlauben) außergewöhnliche Maßnahmen.

 

Gewohnheiten und Routinen gegen Mindfuck

Ich wäre lange nicht so erfolgreich in meinem Beruf und in meinem Leben, wenn ich nicht so viele liebgewordene Gewohnheiten und Routinen hätte. Da ich viele der Dinge, die ich zu tun habe und jener, die ich gerne tue, in Gewohnheiten verpackt habe, gehen sie mir leicht von der Hand. Die meisten haben eine feste Zeit oder einen festen Ort, was mir zeitliche Spielräume öffnet, um auf das Leben zu reagieren.

Ich liebe Routinen und Gewohnheiten, weil sie mir und meiner Familie viel Sicherheit geben. Ich muss mir nicht ständig überlegen, wann ich was mache. In regelmäßigen Abständen überprüfe ich diese Gewohnheiten und Routinen, ob sie mir noch dienen.

Aktuell helfen mir diese Gewohnheiten und Routinen gegen Mindfuck und alle Stimmungen, die um mich herum sind:

Dankbarkeit zu praktizieren
Meditationen (gerne auch mehrmals am Tag)
Journaling (Du kannst Tagebuch schreiben, Dankbarkeitsseiten, ein Bullet-Journal führen …)
Yoga (das möchte ich etablieren, um Sport in meinem Alltag zu integrieren)

Meine Business-Routinen überarbeite ich gerade und stehe dem aufgeschlossen und kreativ gegenüber – vielleicht finden sich neue, die ich später beibehalte.

 

Das Gute im Schlechten finden

In meiner letzten Podcastfolge ging es schon darum: Wie Du das Gute im Schlechten findest. Genau darin übe ich mich derzeit verstärkt und höre in mich hinein. Was bringt mir das? Was kann sich positiv verändern?

Mir bringt es sehr viel und ich bin zutiefst davon überzeugt: Egal, wie herausfordernd diese Corona-Krise ist und welche Maßnahmen noch getroffen werden, am Ende wird alles gut. Und ich bin sogar davon überzeugt, dass sich viele positive Veränderungen daraus ergeben werden. Ich glaube daran – und ich möchte auch daran glauben, weil mich dieser Glaube stärkt.

Das heißt nicht, dieser Zeit naiv zu begegnen. Ich weiß und erlebe, dass diese Wochen viele Menschen vor private und wirtschaftliche Herausforderungen stellen. An das Gute zu glauben, gibt mir vielmehr die Kraft, diese Zeiten zu überstehen und zwar in einem deutlich besseren Zustand und mit mehr Energie, als wenn ich an ihnen verzweifeln würde.

Dadurch dass ich den Fokus immer auf das Gute ausrichte, kann ich auch mit den Ängsten viel besser umgehen. Ich richte mein Herz darauf aus, wofür ich dankbar bin und gebe mich nicht dem Mindfuck hin.

 

Mein Fazit

Meine Tipps, um auch diese Krise zu überstehen, können Dich unterstützen, ebenfalls mit mehr Gelassenheit durch die kommenden Wochen zu gehen:

  • Dankbarkeit praktizieren
  • Die richtigen Nachrichten konsumieren
  • Sich um andere Menschen kümmern
  • Sich mit anderen austauschen
  • Sich bewegen
  • Die Zeit zu nutzen
  • Gewohnheiten und Routinen zu leben
  • Das Gute im Schlechten finden

Was machst Du, um gut durch diese Zeit zu kommen? Ich freue mich, wenn Du mir Deine Tipps & Tricks verrätst, dann können wir uns gegenseitig helfen, in einem guten Zustand zu bleiben. Schick mir eine persönliche Nachricht oder schreib mir über Facebook oder Instagram.

Ein Lebensmotto von mir lautet:

Gemeinsam stark!

Bitte teile diesen Podcast mit anderen Menschen, damit möglichst viele gestärkt und mutig durch diese Herausforderung gehen können.

Vor zwei Tagen hat mich dieses Zitat sehr berührt:

„Prävention ist keine Hysterie und Ignoranz kein Mut.“

Dunja Hayali

Lasst uns alle gemeinsam die Menschen der Risikogruppe schützen, all die vielen Helfer und Personen in unserem Gesundheitssystem dadurch unterstützen, dass wir die erforderlichen Maßnahmen mittragen und persönliche Einschränkungen akzeptieren.
Handle verantwortungsbewusst für Dich und für alle anderen Menschen.

Bleib gesund und alles Liebe.

Deine Kerstin

 

Mehr über mich

Noch mehr Informationen über meine Arbeit als Erfolgs- und Mindsetcoach findest Du auf www.wemheuer.de/du-ich und auf meine Seite bei Facebook unter https://www.facebook.com/wemheuercoaching/.

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Bis bald und herzliche Grüße

Deine Kerstin

Kerstin Wemheuer
Über die Autorin: Kerstin Wemheuer

Erfolgs- und Mindsetcoach. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht Deine Ziele, Wert und Bedürfnisse in Einklang zu bringen. Ohne Druck und einem optimalen Ergebnis für Dich. In meinem Coaching musst Du kein fremdes Verhalten lernen oder antrainieren, um Dein Problem oder Deine Angst zu meistern. Jede Veränderung ist die logische Folge Deines neuen Bewusstseins, dass Du im Coaching erlernst. So kannst Du Dich und Dein Leben nachhaltig verändern und Deine Ziele erreichen – ohne belastenden Druck und im Einklang mit allen Deinen Werten.

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