162: Wieso du einen Jahresrückblick machen solltest

23 December 2020 - 05:45, von Kerstin Wemheuer, in Podcast , No comments

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Wieso du einen Jahresrückblick machen solltest

2020 ist jetzt fast vorbei und aus meiner Sicht genau der richtige Zeitpunkt für einen Jahresrückblick.

Wieso, weshalb, warum erkläre ich dir in dieser Podcastfolge und teile drei meiner Gedanken mit dir, wieso ich der Überzeugung bin, dass ein Jahresrückblick absolut wichtig und die Grundlage für eine erfolgreiches neues Jahr ist.

Nimm Dir Zeit für einen positiven Jahresrückblick

Ich nehme mir zwischen den Feiertagen die Zeit, auf mein Jahr zurückzublicken. Seit etlichen Jahren schenke ich mir diese Zeit, die vergangenen Wochen und Monate noch einmal anzuschauen – und ich tue das mit dem Fokus auf die positiven Dinge. So wird es genau das: ein Geschenk, das ich mir mache.

Gerade 2020 war ein Jahr mit großen Herausforderungen – für uns alle, aber auch sehr für mich. Und ich habe jetzt die Wahl, wie ich dieses Jahr bewerte. Würde ich das Negative betrachten, würde ich viele Beispiele dafür finden, dieses Jahr abzuhaken. Mit dem Ergebnis, dass ich negative Gefühle habe und mich mies fühle. Nicht sehr motivierend, um auf ein neues Jahr zu blicken, denn aus einem negativen Energielevel gucke ich ganz anders in die Zukunft als von einem hohen Energielevel aus.

Auf dieses hohe Level kommst Du, wenn Du Deine Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge in diesem Jahr lenkst. Und ich bin ganz sicher, dass Du Sachen findest. Solltest Du jetzt denken: „Nein, bei mir war wirklich gar nichts toll in diesem Jahr!“, dann gucke einmal ganz aufmerksam auf diese Dinge, die nicht gut gelaufen sind – denn in allen diesen Erfahrungen steckt immer auch etwas Positives.

Frage Dich: Was habe ich daraus gelernt? Wir wissen nicht immer, was das Leben für uns an Herausforderungen bereithält, aber wir haben immer die Wahl, wie wir darauf reagieren. Und jede Erfahrung, die wir machen durften, hilft uns in einer zukünftigen Situation, anders zu agieren oder leichter damit umzugehen.

Sobald Du Dich fragst, was Du aus einer Erfahrung lernen darfst, verändert sich Deine Energie in den positiven Bereich. Du verlässt die Opferrolle und lenkst Deinen Fokus auf die Lösung.

Ein Jahresrückblick mit dem Fokus auf die positiven Erfahrungen (oder die Learnings aus den gestellten Herausforderungen) verhindert außerdem das Gefühl, ein „verlorenes Jahr“ erlebt zu haben – möglicherweise schaust Du mit etwas Abstand auf dieses 2020 zurück mit der Erkenntnis, etwas Bestimmtes gelernt zu haben … und auch das ist ein Geschenk an Dich.

 

Die Inventur der unerledigten Dinge

Der zweite Grund für einen persönlichen Jahresrückblick besteht darin, mir die unerledigten Dinge genau anzuschauen. Achtung: Es geht jetzt nicht darum, in blindem Aktionismus sämtliche unerledigten Aufgaben noch bis zum Jahresende abzuarbeiten. Vielmehr wechseln wir schon ein bisschen die Perspektive und kommen vom Jahresrückblick zum Jahresausblick.

Mache Dir bewusst, welche Dinge unerledigt sind.
Schaffe einen Überblick, was Du in diesem Jahr noch erledigen kannst (oder welche ersten Schritte Du gehen kannst, um sie in Kürze abzuschließen).
Erstelle einen Plan, wie Du im neuen Jahr an den offenen Projekten weiterarbeiten kannst.

Unerledigte Aufgaben oder aufgeschobene Dinge nehmen unglaublich viel Platz in unserem Denken ein, sie kosten viel Energie. Auch diesen Energieverlust würdest Du automatisch mit ins neue Jahr nehmen. Mit den oben genannten drei Schritten bleibst Du aktiv und signalisierst damit Deinem Gehirn, dass Du weiter daran arbeitest. Bonus-Tipp: Wenn Du Dir die Schritte oder Stichpunkte aufschreibst, brauchst Du auch keine Angst haben, etwas zu vergessen.

Ich jedenfalls fühle mich immer richtig gut, wenn ich einen Plan habe und weiß, was die nächsten Schritte sind. Das hat eine ganz andere, positive Energie.

 

Wo stehst Du und wo willst Du hin?

Als dritten Gedanken teile ich ein Bild mit Dir: Stell Dir ein Fußballspiel vor, bei dem die SpielerInnen keine Ahnung hätten, wie der Spielstand ist. Ein Teil der Akteure würde vielleicht ganz gechillt über den Rasen traben, weil sie denken, dass sie sicher gewinnen. Andere würden sich bis zur Erschöpfung verausgaben, weil sie die Niederlage fürchten. Die Kräfte jedenfalls würden nicht optimal genutzt, die Fähigkeiten nicht klug eingesetzt.

Nur wenn Du einen Jahresrückblick machst, erkennst Du

  • was gut oder schlecht gelaufen ist … was überhaupt war.
  • welche Menschen Du getroffen hast und wie diese Begegnungen für Dich waren.
  • welche Aufgaben Dich erfüllt haben, welche eher genervt.

Andernfalls läufst Du blind ins neue Jahr. Ganz egal, wie detailliert Du eine Jahresplanung machst (oder ob überhaupt, wobei ich sie Dir sehr empfehle), ohne Deine Basis zu kennen, kannst Du Deine Ziele nicht erreichen.

 

Mein Fazit

Ein Jahresrückblick zeigt Dir, wo Du stehst, was Du bereits kannst und hast. Zeigt Dir Dein Energielevel, wie viel Zeit Du hast und an welcher Stelle es mit Unterstützung leichter vorangeht. Diese drei Gedanken und Schritte helfen Dir bei Deinem Jahresrückblick:

Lenke Deine Aufmerksamkeit auf die positiven Dinge und Begegnungen.
Schließe Unerledigtes ab oder plane die nächsten Schritte zum Ziel.
Kenne Deinen Spielstand.

Ich nehme mir zwischen den Jahren die Zeit für meinen persönlichen Jahresrückblick und plane mein 2021. Dabei werfe ich auch immer einen Blick auf meine Löffelliste, die mich viel mehr motiviert als Neujahrsvorsätze.

Wenn Du noch keine Löffelliste hast, melde Dich zu meinem kostenlosen Webinar am 29.12.2020 um 19 Uhr an. Ich zeige Dir, wie Du in 5 einfachen Schritten zu Deiner ganz persönlichen Löffelliste kommst. Du hast bereits eine Bucket List? Prima, dann inspirieren Dich meine 5 Schritte dranzubleiben oder Deine Löffelliste auszuarbeiten.

 

Da will ich dabei sein! »

 

Ich wünsche Dir viel Freude bei Deinem persönlichen Jahresrückblick und freue mich sehr, wenn Du Deine Erkenntnisse und Erfahrungen mit mir teilst. Danke, dass es Dich gibt.

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Mehr über mich

Noch mehr Informationen über meine Arbeit als Erfolgs- und Mindsetcoach findest Du auf www.wemheuer.de/du-ich und auf meine Seite bei Facebook unter https://www.facebook.com/wemheuercoaching/.

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Bis bald und herzliche Grüße

Deine Kerstin

Kerstin Wemheuer
Über die Autorin: Kerstin Wemheuer

Erfolgs- und Mindsetcoach. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht Deine Ziele, Wert und Bedürfnisse in Einklang zu bringen. Ohne Druck und einem optimalen Ergebnis für Dich. In meinem Coaching musst Du kein fremdes Verhalten lernen oder antrainieren, um Dein Problem oder Deine Angst zu meistern. Jede Veränderung ist die logische Folge Deines neuen Bewusstseins, dass Du im Coaching erlernst. So kannst Du Dich und Dein Leben nachhaltig verändern und Deine Ziele erreichen – ohne belastenden Druck und im Einklang mit allen Deinen Werten.

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