140: Drei Jahre Podcast #fuckeinfachmachen - Meine grössten Learnings

09 June 2020 - 05:00, von Kerstin Wemheuer, in Podcast , No comments

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Drei Jahre Podcast #fuckeinfachmachen

Meine grössten Learnings

In dieser Jubiläums-Podcastfolge verrate ich dir meine sieben größten Learnings, die ich durch diese intensive und erfolgreiche Zeit gewonnen habe. Meines Erachtens nach kannst du diese Learnings aus drei Jahren Podcasting auf ziemlich jedes andere Projekt übertragen, wie z.Bsp. Online-Kurse, Programme, Events oder andere Dinge, die du erfolgreich starten willst und dich zu deinen Zielen bringen.

 

Heute feiert mein Podcast #fuckeinfachmachen den dritten Geburtstag! Dankbar schaue ich auf drei Jahre voller inspirierender, motivierender, berührender und auch lustiger Momente zurück, die ich mit meinem Podcast und mit wunderbaren Interviewgästen erlebt habe.

Happy Birthday to you, lieber Podcast.

Ich teile heute meine 7 größten Learnings mit Dir, die ich in dieser Zeit gemacht habe, und die nicht nur für diesen Podcast sondern auch für andere Projekte wertvoll waren. Sie unterstützen mich, die eine oder andere Herausforderung anzunehmen und zu meistern.

Meine Einladung an Dich lautet: Lass Dich inspirieren und motivieren mit einem eigenen Projekt zu beginnen, es wieder anzuschieben oder sogar zu beenden und ans Licht zu bringen.

 

Fehler machen ist erwünscht

Mein erstes Learning: Es ist ok, Fehler zu machen – mehr noch, es ist sogar erwünscht. Die meisten Menschen, große Entdecker und Erfinder eingeschlossen, lernen durch Fehler. Im vermeintlichen Scheitern erkennen wir plötzlich Stärken oder wissen zumindest, wie es nicht geht.

Wo keine Fehler passieren, sind wir schon gut unterwegs. Das können wir und es geht nur noch um einige Verbesserungen oder Routinen. Das größte Wachstum findet dort statt, wo die Ergebnisse nicht so ausfallen wie gewünscht – da, wo es anders läuft und wir neue Erfahrungen machen.

Meine erste Podcastfolge habe ich bestimmt 15mal eingesprochen, weil ich alle Versprecher und Füllwörter korrigieren wollte. Auch die beiden folgenden Episoden noch habe ich gedacht, das ist aber anstrengend und kostet viel Zeit. Außerdem bin ich nicht perfekt, ich mache Fehler, ich verhasple mich … ich falle hin und ich stehe wieder auf.

Ich will mich im Podcast gar nicht perfekt inszenieren. Fehler zu machen schafft Nähe und weckt Sympathie. Da es menschlich ist, Fehler zu machen und zu scheitern, fühlen wir uns miteinander verbunden und können uns auch leichter dem anderen öffnen. Und das Feedback gibt mir recht, denn meine HörerInnen fühlen sich verstanden oder erkennen sich in dem einen oder anderen Erlebnis wieder.

Egal welches Projekt Du gerne starten möchtest oder ob Du einen Onlinekurs kreierst, auf einem Kongress sprechen möchtest, erlaube Dir, Fehler zu machen und zeig Dich so, wie Du bist.

 

Gefühle sind erlaubt und erwünscht

Ich trage mein Herz auf der Zunge. Wer mich schon länger kennt, weiß, dass ich mir alle Gefühle erlaube. Man sieht mir an, ob ich wütend, glücklich, traurig oder nervös bin. Privat habe ich mir diese vielen Emotionen schon immer erlaubt, aber im Business lange nicht. Dort wollte ich taff sein und seriös wirken.

Heute weiß ich, dass es nicht Zahlen, Daten, Fakten sind, die uns miteinander verbinden, sondern Gefühle. Emotionen sind Energie und Menschen spüren das und reagieren darauf. Wenn wir mit anderen auf einer Wellenlänge sind, erkennen wir ein Stück von uns selbst in ihnen.

Ja, Gefühle zu zeigen, macht Dich verletzlich und es kann passieren, dass Du damit bei wenigen Menschen aneckst. Die positiven Erfahrungen aber überwiegen deutlich. Ich erkenne den Gefühlszustand anderer Menschen nur deshalb so gut, weil ich die Emotionen bei mir selbst zulasse. Das lässt mich mitfühlen und empathisch sein.

Es gibt einige sehr emotionale Podcastfolgen, bei denen ich schon beim Einsprechen einen Kloß im Hals hatte und nicht wusste, wie das beim Zuhörer ankommt. Auf diese Episoden habe ich die meisten Nachrichten erhalten, viel persönliches Feedback und auch Kritik. Daraus lerne ich am meisten.

 

Kenne Dein Warum

Kaum etwas finde ich so wichtig, wie meinen Beweggrund zu kennen. Mein Warum. Es hilft durch alle Phasen des Zweifelns und gibt die Antwort auf die Frage: Warum mache ich das hier eigentlich? Du darfst mir glauben, beim Podcast habe ich mir diese Frage häufig gestellt. Will das überhaupt jemand hören?

Vielleicht kennst Du das auch von Dir und aus Deinem Projekt: Gerade in Phasen,

  • wo beruflich und privat sehr viel los ist,
  • wenn es schwierig wird oder hakt,
  • wenn die Zweifel laut werden,
  • wenn einfach alles zu viel wird,

hilft das eigene Warum, nicht aufzugeben. Ich kenne mein Warum ganz genau. Oft schon vor dem Projektstart kläre ich meine Motivation und den Sinn – weil es mich durch schwierige Zeiten bringt und mich dranbleiben lässt, wenn auch bei mir mal die Luft raus ist und ich keinen Bock habe.

Ein Warum für diesen Podcast ist mein Glückskind-Gefühl: Ich bin dankbar für all die Dinge, die ich lernen kann und dass ich meinen Interessen jederzeit nachgehen kann. Es gibt aber viele Menschen, die diesen Zugang oder das Geld nicht haben, um sich weiterzubilden oder Unterstützung durch einen Onlinekurs oder Coach zu suchen. Und deshalb möchte ich mein Wissen mit so vielen Menschen wie möglich teilen und Impulse für ihr Leben geben.

Kenne Dein Warum. Finde und benenne Deinen Antreiber oder den Sinn – dann bringst Du Dein Projekt auch zu Ende.

 

Dranbleiben an Deinem Projekt

Mein Podcast bringt mir die  meisten Kunden und er ist mein wichtigster Marketingkanal. Das war mir am Anfang aber nicht klar und auch nicht absehbar. Meine erste Kundin über den Podcast kam nach circa 9 Monaten.

Marketing ist ein Marathon. Viele Projekte und Ideen brauchen Zeit, um zu wachsen. Um bekannt zu werden. Das gilt für meinen Podcast (und auch für andere, dich ich kenne und auf die Welt gebracht habe), aber auch für Blogs oder Onlinekurse. Was wir oft nicht sehen bei anderen, ist die ganze Arbeit und Zeit, die dem Erfolg vorausgeht. Niemand wird über Nacht reich und erfolgreich.

Bei meinem Blog war es ähnlich, es hat viele Monate gedauert, bis ich LeserInnen gewonnen und Feedback bekommen habe.

Wenn Du aufgeben willst, weil Dein Ziel unerreichbar scheint, mach kleine Ziele draus. Erreichbare Ziele. Kleine Schritte.

 

Mach es auf Deine Weise

Ich hatte große Podcast-Gurus vor Augen, als ich gestartet bin – und hab auch ein wenig abgeguckt, ganz nach dem Motto: Fake it until you make it. Das hat nicht gut funktioniert. Es hat mich abgelenkt, zu schauen, wie macht es der oder die … und hab mich dabei verloren.

Inspirationen sind toll – Es spricht gar nicht dagegen, sich inspirieren zu lassen und Ideen aufzugreifen. Kopieren bringt Dich nicht weiter. Anstatt im Außen zu gucken, schau nach innen. Fühle in Dich hinein und finde Deinen Weg. Das ist es auch, was die Menschen anzieht und was sie wollen. Und authentisch zu sein ist auch weniger anstrengend.

Während ich eine Speaker-Ausbildung gemacht habe, ist mir aufgefallen, dass es viele Berater und Trainer gibt, die einem erklären, wie man ein guter Redner wird. Wie eine gute Rede aufgebaut ist – inklusive einer Blaupause und Schritt-für-Schritt-Anleitung. Komplett auf der Strecke bleibt dabei die Persönlichkeit.

Es gibt keine richtige oder falsche Art und Weise – es gibt meine Art und Deine. Jede ist richtig. Für jede Art und Weise gibt es auch Zuhörer und Kunden. Mach es auf Deine Art und Weise. Zeige Dich, Deine Emotionen – und hau eine Delle ins Universum!

 

Frag nach Feedback

Das Podcasten (und auch bloggen) kann sehr einsam sein. Du bekommst kein Feedback. Gerade am Anfang kann das verunsichern, denn es schleicht sich der Gedanke ein, dass es schlecht ist. Dass es niemanden interessiert. Und das ist falsch.

Gelernt habe ich das von Mira Giesen, der Webverbesserin, die auf der ersten Podcast-Helden-Konferenz – wo die Idee zu diesem Podcast entstanden ist – erklärt hat, dass man zum Feedback aufrufen muss. Dabei habe ich mich selbst ertappt, dass ich oft auch kein Feedback gebe, weil ich es nicht auf dem Schirm habe.

Frag nach Feedback. Das gilt für den Blog oder für ein Produkt, eine Dienstleistung genauso. Bitte um eine Rezension oder ein Testimonial. Frag nach einer Bewertung.

Ich freue mich riesig über Deine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes oder über Deinen Kommentar auf meinem Blog. Weil es mir zeigt, dass es Dir gefällt oder ob ich etwas verbessern kann.

 

#fuckeinfachmachen

Mein Motto ist Programm, aber auch für mich immer wieder eine Hürde. Ich bin nicht immer mutig. Ich habe auch meine Herausforderungen und drehe ein paar Runden zu viel im Hamsterrad. Und dann kommt mein Umfeld und haut mir diesen Hashtag um die Ohren.

Wenn ich keine Entscheidung treffen will oder zögere, dann bekomme ich von Freundinnen, Kolleginnen oder meiner Familie den #fuckeinfachmachen vorgesetzt. Dabei geht es nicht um blinden Aktionismus, sondern um einen hohen Standard. Wie perfekt muss es denn sein?

Erlaube Dir Fehler, zeige Gefühle, mach es auf Deine Art und Weise: Komm ins Handeln. Mach den ersten Schritt zu Deinem Podcast, Deinem Blog, zu Deinem Projekt … zu Deinem glücklichen Leben.

 

Mein Dank

Aus tiefstem Dankeschön für Deine Zeit, für Dein Zuhören, für Dein Feedback, für Deine Bewertungen und Deine Nachrichten. Ohne Dich gäbe es diesen Podcast nicht (mehr). Es ist so schön, dass es Dich gibt – Du bist ein Geschenk für diese Welt.

Ich freue mich auf mehr und darauf, wenn wir einfach machen und eine Delle ins Universum hauen. Wenn wir gemeinsam diese Welt ein Stückchen besser machen.

 

Mehr über mich

Noch mehr Informationen über meine Arbeit als Erfolgs- und Mindsetcoach findest Du auf www.wemheuer.de/du-ich und auf meine Seite bei Facebook unter https://www.facebook.com/wemheuercoaching/.

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Ich freue mich auf Dein Feedback, Deine Bewertung bei iTunes. Und auch besonders über eine Rezension bei iTunes, um diesen Podcast zu optimieren und um viele Menschen zu unterstützen ihren Zielen näher zu kommen und erfolgreich zu erreichen. Danke!

 

Bis bald und herzliche Grüße

Deine Kerstin

Kerstin Wemheuer
Über die Autorin: Kerstin Wemheuer

Erfolgs- und Mindsetcoach. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht Deine Ziele, Wert und Bedürfnisse in Einklang zu bringen. Ohne Druck und einem optimalen Ergebnis für Dich. In meinem Coaching musst Du kein fremdes Verhalten lernen oder antrainieren, um Dein Problem oder Deine Angst zu meistern. Jede Veränderung ist die logische Folge Deines neuen Bewusstseins, dass Du im Coaching erlernst. So kannst Du Dich und Dein Leben nachhaltig verändern und Deine Ziele erreichen – ohne belastenden Druck und im Einklang mit allen Deinen Werten.

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