171: Sechs Gründe für Meditation

02 April 2021 - 12:16, von Kerstin Wemheuer, in Podcast , No comments

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Sechs Gründe für Meditation

Meditieren bereichert mein Leben und Meditationen sind auch Teil meiner Coachings und Webinare. In dieser Podcastfolge teile ich sechs Gründe mit Dir, wieso ich davon überzeugt bin, dass Meditation das Leben an vielen Stellen leichter macht und Dich mit mehr Energie und Fokus versorgt. So dass Du deutlich mehr Gelassenheit erlebst und weniger Stress.

Wenn Dich das Thema Meditation interessiert und Du ihm mehr Raum in Deinem Leben geben willst, jetzt aber noch nicht weißt wie oder wie Du den Einstieg findest, dann hol Dir meinen Meditationskurs für Anfänger und Einsteiger. Damit findest Du einen leichten Einstieg und lernst schnell und unkompliziert, wie Du Meditation in Deinen Alltag einbindest und praktizierst.

 

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Diese sechs Gründe für Meditation überzeugen mich immer wieder, täglich zu meditieren: 

 

Meditation steigert die Konzentration

Durch das Meditieren gelingt es Dir, mehr im Hier und Jetzt zu sein. Du konzentrierst Dich auf den Augenblick – dabei ist es ganz egal, ob Du im Sitzen, Liegen oder beim Spazierengehen meditierst.

Viele Menschen beschäftigen sich mit der Vergangenheit oder mit der Zukunft, dabei ist der gegenwärtige Moment der einzige, wo Du etwas kreieren oder handeln kannst. Im Gegensatz zu der verbreiteten Ansicht, dass Du beim Meditieren möglichst nicht denken sollst, glaube ich, dass die Meditation Dich lehrt,

die eigenen Gedanken zu erkennen,
Dir Deiner Gedanken bewusst zu werden und
Deinen Fokus auf die Gedanken zu legen, die dich weiterbringen und stärken.

Der einfachste Weg, um im Hier und Jetzt anzukommen, ist es, Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Atem zu lenken. Dein Atem verbindet Dich mit dem Leben.

Wichtig ist ein regelmäßiger Rhythmus – und dabei geht es ausschließlich um Dich und Deine Bedürfnisse – denn dadurch lernst du jedes Mal ein bisschen mehr, Deine Gedanken zu lenken und Deine Aufmerksamkeit zu bündeln. Das hat Auswirkungen auf Dein gesamtes Leben, auf einzelne Aufgaben und wird nach meiner Erfahrung schnell eine wunderschöne Routine.

 

Meditation schafft Gelassenheit 

Im Alltag rutschen wir sehr schnell durch eine Außenwahrnehmung in eine Emotion und geraten dadurch leicht in ein unangenehmes Gefühlskarussell. Beim Meditieren lernst Du, Deine Gedanken und Deine Gefühle bewusst wahrzunehmen. Du erkennst schneller, welche Gedanken dich triggern und kannst sie stoppen.

Vielleicht kennst Du das von Dir: Du regst Dich auf, bist wütend oder traurig und handelst entsprechend. Mit etwas Abstand oder einer Nacht Schlaf bewertest Du die Situation schon deutlich gelassener. Und diese Fähigkeit, Deine Gedanken und Gefühle zu erkennen und erst dann zu reagieren, trainierst Du ganz automatisch durch Meditation.

„Du hast Gedanken und Gefühle, aber Du bist nicht Deine Gedanken und Gefühle.“

So hast Du die Chance, Abstand von den Gedanken und Emotionen zu gewinnen. Viele Dinge wirken mit etwas Abstand anders. Wenn Du Dir eine Kirche anschaust und direkt vor dem Portal stehst, hast Du einen eingeschränkten Blickwinkel und nimmst nur bestimmte Teile des Bauwerkes wahr. Gehst Du einige Meter zurück und lässt das Gebäude in seiner Gesamtheit auf Dich wirken, wirst Du ein anderes Bild von der Kirche gewinnen.

Diese Fähigkeit, einen anderen Blickwinkel einzunehmen, versetzt Dich in die Lage zu agieren und nicht nur auf Menschen oder Situationen zu reagieren. Dinge, die Dich normalerweise aufregen, stressen Dich nicht, weil Du Dich nicht von Deinen Gedanken lenken lässt. Das lässt Dich definitiv gelassener werden.

 

Meditation reduziert Stress

Regelmäßiges Meditieren reduziert Dein Stresslevel, das bestätigen diverse Studien. Wenn Du Deine Aufmerksamkeit nach innen lenkst, hast Du die Möglichkeit, die Stressoren auszublenden und zur Ruhe zu kommen. Das passiert bereits, wenn Du Deine Augen schließt und ist ein ganz einfaches Mittel, die Reize im Außen auszublenden.

Im Alltag atmen wir alle sehr flach, nur im oberen Brustbereich. Unser Körper ist in einem Alarmzustand, um schnell auf mögliche Gefahren reagieren zu können. Dabei werden bestimmte Hormone ausgeschüttet, die uns auf Dauer schaden. Durch die Meditation lernst Du eine Art zu atmen.

Die tiefe Bauchatmung unterstützt Dich sofort, im Moment anzukommen und Dein Stresslevel schnell zu senken. Dein vegetatives Nervensystem hört sofort auf, Stresshormone auszuschütten.

 

Meditation hilft bei Schlafstörungen

Ein guter Schlaf ist so wichtig für unser Energielevel und die Gesamtkonstitution. Falls dass Du nicht gut ein- oder durchschlafen kannst, in der Nacht wachliegst und Gedanken wälzt, oder müde aufwachst und Dich durch den Tag schleppst, empfehle ich Dir ebenfalls, zu meditieren.

Ich meditiere oft ganz bewusst vor dem Schlafengehen, wenn der Tag sehr angefüllt oder stressig war. So hole ich Gedanken und Dinge ins Bewusstsein, um ihnen einen Platz zu geben. Das kann auch bedeuten, mich am nächsten Tag weiter mit ihnen zu beschäftigen, aber ich möchte nicht die Nacht deswegen wachliegen.

Durch das Reflektieren gelingt es mir, zu erkennen,

  • was ich an diesem Tag gebraucht hätte, um mich besser zu fühlen.
  • welche Ressource mir gefehlt hat, um das Ganze besser zu meistern.
  • was ich am nächsten Tag anders machen könnte.

Regelmäßige Meditation unterstützt Dich, gut und erholsam zu schlafen – mit allen wunderbaren Auswirkungen auf Dein Lebensgefühl, Deine Gesundheit und Dein ganzes Sein.

 

Meditation stärkt dein Gehirn

Dieser Grund ist unglaublich spannend. Durch die Schulung unserer Achtsamkeit, werden wir nicht nur bewusster, konzentrierter und gelassener, sondern wir stärken auch unser Gehirn.

Es gibt Studien, die belegen, dass Entzündungen bei Menschen, die regelmäßig meditieren, deutlich weniger vorkommen. Die Resilienzfähigkeit ist bei diesen Menschen ebenfalls deutlich höher als bei Menschen, die nicht meditieren.

In einer Studie mit MRT wurde beispielsweise herausgefunden, dass sich bei einem Menschen, der über 8 Wochen täglich 45 Minuten meditiert, die Gehirnstrukturen sichtbar verändern.

 

Meditation schafft Kreativität

Dass wir überhaupt kreativ sein können, verantwortet eine bestimmte Region in unserem Gehirn, der Neocortex. Dieser gehört zu unserem limbischen System, in dem Emotionen und Erfahrungen verarbeitet werden.

Wenn wir ständig gestresst sind und unter Druck stehen, ist unser limbisches System nur damit beschäftigt, diese Gefühle und Erlebnisse einzuordnen und auszugleichen. Dann ist keine Energie oder Raum für Kreativität mehr möglich.

Kreativität ist etwas, was wir brauchen, um unser Leben zu gestalten. Du brauchst Kreativität, um unangenehme Erlebnisse zu verarbeiten, damit Du es beim nächsten Mal anders oder besser machen kannst. Du brauchst Kreativität auch, um aus schönen Erfahrungen Erkenntnisse abzuleiten, die Du in Deinem Leben verankern möchtest.

Und letztlich unterstützt Dich Deine Kreativität, Deine Gedanken und Gefühle wieder ins Lot zu bringen – es ist also keine Einbahnstraße.

 

Mein Fazit

Seit ich vor sieben Jahren mit Meditation begonnen habe, hat sich mein Leben verändert. Mein Selbstbewusstsein ist gestiegen, ich bin viel gelassener geworden und kann mit Stress deutlich besser umgehen, ich bin mir meiner Gedanken viel mehr bewusst und dadurch handlungsfähiger.

Das sind meine sechs Gründe für tägliche Meditation:

Meditation steigert die Konzentration
Meditation schafft Gelassenheit
Meditation reduziert Stress
Meditation hilft bei Schlafstörungen
Meditation stärkt dein Gehirn
Meditation schafft Kreativität

Umso verbundener Du mit Dir, Deiner Kreativität und Deiner Schöpferkraft bist, desto besser kannst Du Dir das Leben erschaffen, was Dich glücklich und zufrieden sein lässt.

Probier es einmal aus. Es können 3 oder 5 Minuten am Tag sein, schau, was sich für Dich gut anfühlt. Ich freue mich, wenn ich Dich inspirieren konnte, mit Meditation zu beginnen.

 

Mehr über mich

Noch mehr Informationen über meine Arbeit als Erfolgs- und Mindsetcoach findest Du auf www.wemheuer.de/du-ich und auf meine Seite bei Facebook unter https://www.facebook.com/wemheuercoaching/.

Ich freue mich auf Dein Feedback, Deine Bewertung bei iTunes. Und auch besonders über eine Rezension bei iTunes, um diesen Podcast zu optimieren und um viele Menschen zu unterstützen ihren Zielen näher zu kommen und erfolgreich zu erreichen. Danke!

 

Bis bald und herzliche Grüße

Deine Kerstin

Kerstin Wemheuer
Über die Autorin: Kerstin Wemheuer

Erfolgs- und Mindsetcoach. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht Deine Ziele, Wert und Bedürfnisse in Einklang zu bringen. Ohne Druck und einem optimalen Ergebnis für Dich. In meinem Coaching musst Du kein fremdes Verhalten lernen oder antrainieren, um Dein Problem oder Deine Angst zu meistern. Jede Veränderung ist die logische Folge Deines neuen Bewusstseins, dass Du im Coaching erlernst. So kannst Du Dich und Dein Leben nachhaltig verändern und Deine Ziele erreichen – ohne belastenden Druck und im Einklang mit allen Deinen Werten.

Ja, 2022 soll mein erfolgreiches Jahr werden!

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