102: Löffelliste, Komfortzone und die Chance zu wachsen

23 August 2019 - 04:00, von Kerstin Wemheuer, in Podcast , No comments

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Löffelliste, Komfortzone und die Chance zu wachsen

In dieser Podcastfolge teile ich meine neusten Erfahrungen mit dir, die ich am letzten Wochenende weit außerhalb meiner Komfortzone machen durfte und wie ich es hinbekommen habe meine Komfortzone zu verlassen und meine eigenen Grenzen zu verschieben, obwohl ich Angst hatte. Denn beim Kite-Surfen. geht es nicht nur  um einen weiteren abgehakten Punkt meiner Löffelliste, sondern auch darum, wieso auch du unbedingt die Chance nutzen solltest deine Komfortzone zu verlassen, um zu wachsen und viel öfter ins Handeln zu kommen.

Am Ende dieser Folger verrate ich dir drei meiner Tipps und Tricks, wie ich mich und meinen inneren Schweinehund dazu bringe Schritt für Schritt und vor allem auch mit einem guten Gefühl neue Herausforderungen anzugehen, zu schaffen und so weiter meinen Weg zu gehen und bei mir zu bleiben. 

 

Punkt 91 meiner Löffelliste: Kite-Surfen

Vor zwei Wochen konnte ich im Urlaub am Strand von Westerland auf Sylt Kite-Surfer beobachten, wie sie mächtig viel Spaß in der Brandung und auf dem Meer hatten. Kite-Surfing ist schon seit Jahren ein Punkt auf meiner Löffelliste. Punkt 91 um genau zu sein. Und genau dieser Punkt sollte der nächste Punkt sein, der einen Haken für "Erledigt" bekommt. 

Gesagt, getan (du weißt schon: #fuckeinfachmachen) und ein Anfänger Kurs über drei Tage war in Mardorf auf dem Steinhuder Meer gebucht. Ohne groß nachzudenken. Nur den Kalender gecheckt, die Kinder "wegorganisiert" und einfach gemacht. Und das war auch gut so, denn hätte ich weiter darauf rumgedacht, wäre es sicherlich noch länger ein unerledigter Punkt auf meiner Löffelliste geblieben ...

Schon am Vorabend Kurses kam bei mir Unruhe und sogar etwas Angst auf. Und die Nacht davor habe ich mehr als schlecht geschlafen. Allerdings ohne genau zu wissen warum und aus welchem Grund. Ich kann schwimmen, liebe Herausforderungen, ich kenne das Steinhuder Meer schon seit meiner Kindheit und habe es mir ja auch freiwillig ausgesucht.

Am Morgen selber stieg meine Nervosität und Angst enorm an. Es fiel mir schwer Fokus zu halten und meine Unterbewusstsein führte mir ca. 456 Ausreden und Gründe auf, wieso ich da gerade doch nicht hin gehen sollte ...

Aber ich wäre ja nicht Kerstin Wemheuer und meine Motto dürfte auch nicht #fuckeinfachmachen lauten, wenn ich nicht doch angetreten wäre. Trotz Angst. Mit gefühlt ganz ganz wenig Mut.

 

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Keine Mutproben!

Was mir an dieser Stelle ganz wichtig ist: Es muss nicht Kitenboarding, Fallschirmspringen oder Bungeejumping sein. Es geht nicht darum Mutproben zu meistern, die du an sich gar nicht machen willst! Es geht darum Spaß zu haben, neue Erfahrungen zu machen, zu wachsen, Veränderungen anzuschieben und sich zu überwinden Neues zu tun.

Das kann auch morgens Betten machen sein, wenn du das sonst in deinem Leben nicht hinbekommst und das eine Aufgabe ist, die außerhalb deiner Komfortzone liegt. Oder vielleicht neue Technik zu lernen oder eine Rede vor 10, 50 oder 500 Menschen zu halten. 

Lass dich nicht beirren oder klein machen, nur weil andere aus Flugzeuge springen, Vorträge von hunderten Menschen sprechen oder Insekten essen. Jeder ist zum Glück verschieden, hat andere Erfahrungen gemacht und will andere Ziele erreichen und Wünsche und Träume verwirklichen und leben. Und das ist auch gut so! 

Das gilt ebenso für das Tempo und die Schrittgröße, mit der du voran gehst! Dein Tempo! Deine Schrittgröße! Basta! Das Thema Komfortzone wird ja überall angesprochen. Deine Komfortzone ist einzigartig! Und wie und wann du sie verläßt ist dein Ding. Auch basta! Wie gesagt: Tempo und Schrittgröße sind "egal". Hauptsache, du verläßt sie! 

 

Warum ist es so schwer die eigene Komfortzone zu verlassen?

  1. Angst vorm Scheitern (Die Angst Fehler zu machen und dann wegen der Fehler abgelehnt, ausgeschlossen oder nicht geliebt zu werden).
  2. Angst vor Anstrengung (Das Unterbewusstsein mag es bequem und gewohnt).
  3. Angst vor sozialer Ablehnung (Der Wunsch und das Bedürfnis von jedem gemocht und geliebt werden und die Angst davor allein da zustehen).

 

Drei Tipps und Tricks, wie ich mich überwinde und unterstütze meine Komfortzone zu verlassen

  1. Fokus von der Angst auf die Freude richten (auf das tolle Gefühl etwas Neues gelernt zu haben, einen Haken an meine Löffelliste zu setzen und vor allem die Herausforderung gemeistert zu haben. Quasi eine Art Best-Case-Szenario zu entwickeln und mich schon vorab daran zu erfreuen. Das schafft dann das Momentum, um mutiger den nächsten Schritt in Richtung Komfortzonenrand zu machen. 
  2. Auf Routinen und Gewohnheiten zurückgreifen, die mir Halt und Sicherheit geben (das Unterbewusstsein mag Sicherheit. Und Routinen und Gewohnheiten geben sie uns). In diesem Fall: Betten machen. Das gehört zu meiner Routine.
  3. Worst-Case-Szenario: Trainer gefragt "Was ist das Schlimmste das passieren kann?" und es dann sogar gezielt ausprobiert und erlebt. Im schlimmsten Fall konnte ich also das Kite abstürzen lassen und ordentlich durchs Wasser gezogen werden. Da ich eine gute Schwimmerin bin und das Steinhuder Meer dort an der tiefsten Stelle mir bis zur Hüfte geht, war das für mich persönlich eine Situation, die ich gut meistern konnte. 

 

Eines meiner Lieblingszitate, wenn es darum geht die Komfortzone zu verlassen:

"Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe." 

Albert Camus

Mein Fazit

Situationen, Ziele, Wünsche und Träume, die mich aus meiner Komfortzone herausbringen, fördern Einiges an Tageslicht. Nämlich nicht nur meine Ängste, sondern auch das, was die Ursache für meine Ängste ist. Wertekonflikte und einschränkende Glaubenssätze zum Beispiel. Eine riesige Chance diese zu aufzudecken und zu identifizieren, um sie dann auflösen und heilen zu können.

Die gute Nachricht hierbei also: Raus aus der Komfortzone verändert dein Leben nicht nur in dem Bereich, wo du dir gerade eine Herausforderung gesucht hast (zum Beispiel im Sport), sondern sorgt für viele kleine Veränderungen auch in allen anderen Bereichen, wo dann so ein Glaubenssatz noch wirkt. Für mich ist das also so etwas, wie ein Indikator, um Glaubenssätze aufzuspüren, zu verändern und die Ursachen zu heilen. 

Eine riesige Chance um zu wachsen und mehr Lebensfreude, Erfolg und Zufriedenheit in dein Leben zu holen.

 

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Bis bald und herzliche Grüße

Deine Kerstin

 

Kerstin Wemheuer
Über die Autorin: Kerstin Wemheuer

Erfolgs- und Mindsetcoach. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht Deine Ziele, Wert und Bedürfnisse in Einklang zu bringen. Ohne Druck und einem optimalen Ergebnis für Dich. In meinem Coaching musst Du kein fremdes Verhalten lernen oder antrainieren, um Dein Problem oder Deine Angst zu meistern. Jede Veränderung ist die logische Folge Deines neuen Bewusstseins, dass Du im Coaching erlernst. So kannst Du Dich und Dein Leben nachhaltig verändern und Deine Ziele erreichen – ohne belastenden Druck und im Einklang mit allen Deinen Werten.

Ja, 2022 soll mein erfolgreiches Jahr werden!

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