Über Zweifel, Sinnkrisen, Vorbilder und den Weihnachtsmann

03 November 2016 - 11:20, von Kerstin Wemheuer, in sinnkrise , No comments

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Liebster Award – Über Zweifel, Sinnkrisen, Vorbilder und den Weihnachtsmann

 

Ein Award und so viele Sichtweisen und Themen. Fast unglaublich! Was dieser Beitrag mit Zweifeln, Sinnkrisen, Vorbildern und dem Weihnachtsmann zu tun hat, erfährst Du, wenn Du hier weiter liest.

Zuerst einmal auf jeden Fall meinen herzlichsten Dank an die großartige Elke Dola von Quovadix für meine zweite Nominierung für den Liebster Award. Elke Dola ist zuständig für das Bunte zwischen Schwarz und Weiß. Sie ist als Trainerin für Wirksamkeit kannst Du bei ihr alles für Deinen souveränen Auftritt lernen. Ich liebe ihren Blog und auch ihre Podcasts , die durch ihre erfrischende Art und ihr Expertenwissen überzeugen.

Jetzt erst recht, denn ich habe mich sehr darüber gefreut, dass mein Blog bereits das zweite Mal die Aufmerksamkeit einer hoch geschätzten Kollegin erfährt!

Für alle, die noch nichts über den Liebster Award wissen, hier eine kurze Erklärung dazu:

Der Liebster Award ist dafür gedacht vor allem kleine und noch junge Blogs bekannter zu machen. Es werden Nominierungen ausgesprochen und jeweils elf Fragen gestellt, die der oder die Nominierte beantwortet und daraufhin selber seine Lieblingsblogger bzw. Lieblingsblogs auswählt und neue Fragen stellt.

Wieso ich hier heute keine weiteren Nominierungen ausspreche kannst Du weiter unten lesen. Zuerst freue ich mich jetzt auf die spannenden Fragen von Elke, die nämlich erst einmal so ganz harmlos daher kommen, es dann aber doch ordentlich in sich haben!

 

Wann zweifelst Du an Deinem Business?

Hm. An meinem Business zweifele irgendwie nie. Davon bin ich zutiefst überzeugt. Das was ich tue ist richtig. Für meine Kundinnen, für mein Umfeld und auch für mich. Die Unterstützung, die ich geben kann, ist schon nach kürzester Zeit sichtbar und fühlbar. Und was mir auch sehr wichtig ist: sie ist nachhaltig.

 

Hat Dich schon mal eine Sinnkrise ereilt?

Natürlich. Auch wenn sich das jetzt nach einem Widerspruch zur ersten Frage anhört. An meinem Business zweifele ich nie. Die Sinnkrise hat etwas mit Zweifeln an mir zu tun. Das kommt bei mir in regelmäßigen Abständen.

Ich bin dann immer und ausnahmslos zu ungeduldig. Mir geht es dann nicht schnell genug voran und ich habe Bedenken, ob ich die richtigen Maßnahmen und Schritte ergreife. So richtig bewohnermäßig.

Und doch kann ich mittlerweile sagen, dass mir diese Krisen immer wieder gut tut. Nicht in dem Moment (da jault und wälzt sich mein innerer Schweinehund wie nix Gutes), aber danach auf jeden Fall. Es ist wie zwei, drei Schritte zurückzugehen, um Anlauf für die nächste Hürde zu nehmen und dann gestärkt weiter zu laufen.

„Wenn alles gegen dich zu laufen scheint, erinnere dich daran, dass das Flugzeug gegen den Wind abhebt, nicht mit ihm.“ Henry Ford

Ich nutze diese Phasen, um mich und mein Business gezielt zu überprüfen. Bin ich noch auf dem für mich richtigem Weg? Was kann ich noch tun, um voran zu kommen? Wie geht es vielleicht leichter oder schneller?

Ich hole mir gern ein Feedback von meiner Mastermindgruppe und auch von meinem Coach. Die Gefahr so völlig in die falsche Richtung zu laufen oder „nur“ so vor mich hinzuwerkeln ist dadurch deutlich geringer. Zumindest ist das meine Erfahrung aus den Sinnkrisen, die ich bis jetzt durchleben durfte.

Bis jetzt bin ich ausnahmslos gestärkt aus ihnen hervorgegangen.

 

Wie bist du daraus hervorgekommen?

„Ganz einfach“ *lach*. Übers Reden. Wie sage ich immer so schön:

„Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.“

Bei einer wirklichen Sinnkrise gehe in den Austausch mit Menschen von denen ich ein wertschätzendes Feedback erhalte und Impulse, wie ich am besten wieder in Bewegung komme. Gern auch einen sanften Tritt in den Allerwertesten … Diese Sinnkrisen bewirken nämlich, dass ich mich in meiner Komfortzone verkrieche und mit dann gern auch mal ansatzweise „tot stelle“.

Schnell wieder ins Handeln kommen ist die beste Medizin für mich bei Sinnkrisen. Dann gehen sie schnell wieder vorbei.

 

Wo wärst Du heute ohne eine virtuelle Welt?

Spannende Frage. Nie darüber nachgedacht. Ich denke, dass mache ich auch einfach mal nicht. Die Welt ist ja unter anderem virtuell und wird es höchstwahrscheinlich auch bleiben. Ich mag das so. Darüber habe ich so viele spannende Menschen weltweit kennengelernt und kann mit ihnen jederzeit in Kontakt treten.

Die Mischung macht es halt. Wie immer. Die Mischung aus virtueller Welt und der wirklichen Welt. Familie, Freunde, Bekannte, Kunden, Kollegen im Netz und Familie, Freunde, Bekannte, Kunden, Kollegen im echten Leben. Ich möchte beides genießen und erleben.

Nein, ich mag mir das einfach nicht vorstellen ohne diese virtuelle Welt zu sein. Basta!

 

Wer ist Dein Vorbild / Mentor / Antreiber?

Das könnte jetzt eine längere Liste werden. Die würde von A wie Anthony Robins bis Z wie Zuckerberg gehen. Ich habe verschiedene Vorbilder, Mentoren und auch Antreiber. Je nachdem welches Ziel ich gerade erreichen will, schaue ich mir als Vorbild jemanden aus, der das Ziel, das ich erreichen möchte schon erreicht hat. Und dann sehe ich ganz genau hin WIE diese Person es erreicht hat und schaue was davon zu mir passt und probiere es aus. Und das mit den wunderbarsten Ergebnissen.

Es müssen meines Erachtens nach nicht nur Personen sein, die ich persönlich kenne. Auch der Autor eines Buches kann für mich eine Vorbild- oder Mentorenfunktion einnehmen.

Mein größter Antreiber bin ich selber. Es wird behauptet, dass ich schon als kleines Mädchen sehr ehrgeizig und ausdauernd war. Daran hat sich nichts geändert, außer dass ich mittlerweile deutlich besser mit meiner Ungeduld umgehen kann, wenn es mal nicht so schnell oder perfekt geht, wie ich es gerne SOFORT hätte.

 

Wie glücklich wärst Du, wenn Du ab morgen nicht mehr arbeiten dürftest, weil Du so viel Geld hättest, dass Du es Dir gar nicht erlauben könntest, etwas dafür zu tun (falls es sowas überhaupt gibt)

Ich wäre mega unglücklich! Sehr sehr unglücklich und vor allem unzufrieden! Da ich meine Arbeit liebe und mit viel Leidenschaft nachgehe, habe ich bereits jetzt nur noch selten das Gefühl zu arbeiten (ausgenommen, wenn ich meine Buchhaltung vorbereiten muss oder auch Korrekturlesen fühlt sich nach Arbeit an). Das würde für mich bedeuten, dass ich nicht mehr tun darf, was ich liebe. Kein guter Gedanke! Gar kein guter Gedanke! Und was sollte ich dann auch machen? Geld ausgeben allein macht ganz sicher nicht glücklich. Zumindest kann ich mir das nicht vorstellen. Da stellt sich mir sofort die Frage der Sinnhaftigkeit. Der einzige Gedanke wäre dann, dass Geld sinnvoll auszugeben und Projekte zu unterstützen, die dringend Geld benötigen, um Menschen zu unterstützen, denen es nicht gut geht. Alles andere entzieht sich mir als einfach nur unsinnig. Von daher: Ich habe vor zu „Arbeiten“ bis es einfach nicht mehr geht aus körperlichen Gründen. Nicht wegen meines Bankkontos! Punkt.

 

Was muss passieren, damit du aufgibst?

Nichts. Aufgeben ist keine Option für mich! Wenn es irgendwann nicht weitergehen sollte, dann werde ich mir einen anderen Weg suchen. Die Frage ist für mich nie, OB es weitergeht, sondern immer WIE es weitergeht.

Mir fällt selbst nach längerem Nachdenken über diese Frage nur eine einzige Antwort ein und dass wäre, wenn ich oder jemand der mir sehr nahe steht schwer erkranken würde. Das hätte dann natürlich Priorität. Und es wäre auch kein Aufgeben, sondern so etwas wie eine Auszeit oder Pause, um mich um Wichtigeres zu kümmern.

So, alle Fragen sind nun beantwortet und wirken auch noch nach. Vielleicht auch bei Dir, wenn Du das hier liest. Gib mir gern Dein Feedback dazu und vielleicht hast Du ja jetzt auch Lust bekommen meine Fragen zu beantworten und damit am Liebster Award teilzunehmen. Dann schreib mir einfach! Ich freue mich über jedes Feedback.

 

Und hier sind noch einmal die Spielregeln für den Liebster Award:

  • Danke der Person, die dich für den „Liebster Award“ nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt. Entweder in deinem Blogartikel oder in einem speziellen Interview. Wenn du die Fragen im Interview beantwortest, schreibe noch einen eigenen Blogartikel für den „Liebster Award“.
  • Nominiere 3 bis 11 weitere Blogger für den „Liebster Award“.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum „Liebster Award“, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  • Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.
  • Das Logo kannst du dir hier auf der Seite speichern und benutzen.

 

Eine Regel setze ich hier mal ganz frech außer Kraft, denn ich werden in diesem Beitrag keine Nominierungen aussprechen, denn das Jahr neigt sich dem Ende zu und die meisten sind mit dem Jahresendgeschäft, der Planung für das neue Jahr 2017 oder bereits den Weihnachtsvorbereitungen ausreichen ausgelastet.

Trotzdem oder vielleicht auch deswegen stelle ich hier meine Fragen vor, die vielleicht den ein oder anderen Impuls setzten um leichter und entspannter durch die letzten Wochen dieses Jahres zu kommen und vom Stress zumindest kurzzeitig ablenken:

 

  1. Was liebst Du besonders an der Zeit, wenn das Jahr sich dem Ende zuneigt?
  2. Was tust Du, um Dich von einem stressigen Tag zu erholen und runter zu kommen?
  3. Hast Du eine Planung für das neue Jahr? Und wenn ja, hältst Du diese schriftlich fest?
  4. Machst Du einen Rückblick auf die vergangenen Monate und schaust, was ist gut und was weniger gut gelaufen ist?
  5. Was war das größte Ding für Dich, das Du in diesem erreicht hast?
  6. Was soll das größte Ding im nächsten Jahr werden, dass Du erreichen wirst?
  7. Was hältst Du von guten Vorsätzen für das neue Jahr?
  8. Wie motivierst Du Dich an diesen Vorsätzen festzuhalten (wenn Du welche hast)?
  9. Hast Du ein Lieblingsbuch, welches Du in diesem Jahr gelesen hast?
  10. Was ist das nächste Buch, das Du unbedingt lesen willst?
  11. Wenn es den Weihnachtsmann gibt, hättest Du einen Wunsch an ihn: Was wäre das?

 

Da ich mich dazu bekenne eine mittelschwere bis schwere Vorliebe für die Weihnachtszeit zu haben, interessiert mich besonders die Frage elf und was Dein Wunsch an den Weihnachtsmann ist.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen eine entspannte und fröhliche Herbst- und Vorweihnachtszeit.

Eure

Kerstin

Kerstin Wemheuer
Über die Autorin: Kerstin Wemheuer

Erfolgscoach und Expertin für Zielerreichung. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht Deine Ziele, Wert und Bedürfnisse in Einklang zu bringen. Ohne Druck und einem optimalen Ergebnis für Dich. In meinem Coaching musst Du kein fremdes Verhalten lernen oder antrainieren, um Dein Problem oder Deine Angst zu meistern. Jede Veränderung ist die logische Folge Deines neuen Bewusstseins, dass Du im Coaching erlernst. So kannst Du Dich und Dein Leben nachhaltig verändern und Deine Ziele erreichen – ohne belastenden Druck und im Einklang mit allen Deinen Werten.