053: Wie du mit einer Morgenroutine den Tag für dich gewinnst

29 Mai 2018 - 1:32, by , in Allgemein, Erfolgs-Blog, Podcast, Comments off

Wie du mit einer Morgenroutine den Tag für dich gewinnst

In diesem Beitrag stelle ich dir meine Morgenroutine vor und verrate dir, wieso sie das Geheimnis dafür ist erfolgreich, zufrieden und voller Lebensfreude in den Tag zu gehen. Am Ende dieser Folge bekommst du von mir die fünf Schritte meiner Morgenroutine, die meinen Tag erfolgreich an den Start bringt.

Kommst du morgens oft nur schwer aus dem Bett und stellst deinen Wecker immer und immer wieder fünf Minuten weiter?

Würdest du gern voller Energie und guter Laune aus dem Bett hüpfen und deinen Tag mit einer angenehmen Energie nicht nur beginnen, sondern den Tag hinweg weiter erleben?

Dann hör mal genau rein und lass dich überraschen, wie ich dafür für mich einen ganz wundervollen Weg gefunden habe, der mich inspiriert von dem Moment an, wo ich die Augen öffne und mir vor allem an Tagen, die voll mit Terminen sind, so richtig gut unterstützt.

 

Wie ich mit meiner Morgenroutine den Tag für mich gewinne

Wie schaffst du das alles? Woher nimmst du die Energie? Wieso bist du ständig so fröhlich und gut drauf? Bist du Mary Poppins?

Fragen, die mir gerade in den letzten Tagen und Wochen immer wieder begegnen, weil ich schon recht viel unterwegs bin auf Seminaren, Workshops, Offline-Treffen mit Kolleginnen und Kollegen und so ganz nebenbei ja nicht nur Coach, Podcasterin und Unternehmerin bin, sondern auch noch Mutter von zwei wundervollen Teenagern, eine Beziehung führen und auch ein recht ausgefülltes und spannendes Privatleben führe.

Meine Standard Antwort, wie ich das alles wuppe ist in der Regel: Ich bin halt sehr gut organisiert und strukturiert. Schaue wenige Fernsehen, stehe früh auf und achte sehr darauf mit was und wem ich meine Zeit verbringe. Überlasse selten etwas dem Zufall und entscheide mich bewusst für das, was ich tue. Ich denke, ich lasse mich recht selten einfach treiben und selbst dazu entscheide ich mich dann bewusst.

 

Wie geht das wirklich?

Nachdem ich aber jetzt vermehrt diese Fragen bekommen habe und gerade gestern Abend wieder ein Gespräch dazu geführt habe, habe ich mich damit über Nacht etwas intensiver beschäftigt. Allerdings noch ohne eine andere Antwort dazu zu finden als die, die ich bis jetzt immer so Standardmäßig gegeben habe.

Erst als ich heute Morgen, wie fast immer um kurz nach fünf Uhr wach wurde und mich auf den Sonnenaufgang und den Tag freute, machte es bei mir Klick.

Es gibt schon ein Geheimnis, das kein wirkliches Geheimnis ist, für mich aber einen ganz deutlichen Unterschied macht, zwischen Tagen, die so richtig gut laufen und welchen, die eher so lala oder sogar mies sind.

Das, was den Unterschied für mich macht, ist meine Morgenroutine. Die Art und Weise, wie ich meinen Tag beginne. Das macht den großen Unterschied aus für mich.

Als ich vor gut drei Jahren damit anfing, nachdem ich bei Unleash the Power within in London bei Anthony Robbins war, fiel mir das echt schwer. Bis dahin bin ich morgens nur mit Wecker aufgestanden. Und es war nicht immer leicht. Dieser „Ich stelle den Wecker noch mal fünf Minuten weiter und noch fünf Minuten weiter und noch fünf Minuten weiter“ ist mir noch sehr präsent.

Ich stellte jedoch recht schnell fest, dass es nicht nur meinen Morgen, sondern meinen ganzen Tag beeinflusste. So wie ich den Tag beginne so verläuft er ganz oft auch weiter.

 

Mit dem falschen Fuß aufstehen

Dieses sprichwörtliche „mit dem falschen Fuß aufstehen“. Kennst du das auch? Dein Wecker klingelt und du denkst nur „Oh, no. Das kann doch nicht schon die Nacht gewesen sein?!“. Dann stellst du ihn weiter und weiter und weiter, um dann doch irgendwann müde und schlecht gelaunt aufzustehen. Am Besten stolperst du dann auch direkt über irgendwas vor deinem Bett und haust dir den großen Zeh am Türrahmen oder an der nächsten Gelegenheit an. Der Kaffee ist alle und das Toast verschimmelt. Auf dem Weg zur Arbeit stehst du im Stau oder dir fährt der Bus vor der Nase weg. Im Büro sind auch nur nörgelige Kollegen und so geht es weiter und weiter und weiter …

Kenne ich alles! Und ich will auch nicht behaupten, dass sowas in meinem Leben nicht mehr stattfindet. Aber seitdem ich meinen Morgen mit meiner Morgenroutine beginne, passierst es deutlich weniger bzw. nehme ich es nicht mehr als so schlimm war.

Es hat ein paar Wochen gedauert bis ich sogar ohne Wecker wach wurde, weil ich mir so auf den Tagesanfang freute. Nur kam relativ schnell der Tag, wo ich wach wurde bevor mein Wecker klingelt.

Seitdem genieße ich es früh die Augen aufzumachen und mich auf den Tag zu freuen. Ich weiß genau, was meine nächsten Schritte sind. Ich muss da gar nicht mehr groß drüber nachdenken. Es ist leicht und fühlt sich gut und richtig an und ich weiß, dass es mich durch den Tag trägt. Auch und vor allem durch Tage, die voll sind mit Terminen und voller – wie Tobias Beck sie nennt – Bewohner. Menschen, die einen ganz anderen Energiezustand haben. Ich nenne sie auch gern Energievampire.

 

Routinen unterstützen, wenn sie sinnvoll sind

Routinen sind für mich mittlerweile eine enorme Unterstützung geworden. Nur mit bestimmten Routinen bin ich in der Lage mein Leben so zu gestalten, wie ich es tue. Sie geben mir die Energie gewissen Dinge im Autopiloten-Zustand zu erledigen, so dass genügen Energie vorhanden ist, um alles andere mit einer gewissen Leichtigkeit und Lebensfreude – ja ich bin Mary Poppins – zu erleben. Das heißt nicht, dass mein Leben nichtanstrengend ist. Ist es ganz sicher. Oft falle ich abends völlig erledigt schon um halb zehn ins Bett. Keine Frage. Und es gibt auch Tage, wo ich morgens wach werde und schon überlege, ob ich weiterschlafe.

Ich weiß aber ganz genau, wenn ich die Zeit meiner Morgenroutine einspare, spare ich am falschen Ende. Denn dann brauche ich den Tag über für andere Dinge viel mehr Zeit, weil mir Energie und auch der Fokus dafür fehlt. Energie und Fokus, die ich mir aus meiner Routine am Morgen hole.

Zum einen, weil ich nicht darüber nachdenken muss, was meine ersten Handlungen am Morgen sind. Und zum anderen, weil ich meinen Morgen damit beginne mich darauf zu fokussieren, was ich an diesem Tag erschaffen und erledigen will.

An Tagen, wo ich das nicht mache, renne ich auch schon mal gern wie ein kopfloses Huhn durch die Gegend, bin unglaublich beschäftigt und flattere von A nach B nach C ohne am Ende des Tages wirklich was geschafft zu haben. Solche Tage gibt es auch bei mir. Meistens sind das wirklich welche, wo sich morgen mein süßer geliebter Schweinehund durchgesetzt hat und ich die Morgenroutine ausgelassen habe.

 

Den Erfolgszutaten einen Platz geben

Einige Elemente meiner Morgenroutine bringe ich nicht anderswo in meinem Tag unter. Wenn ich es nicht gleich morgens schaffe, dann wird das den ganzen Tag nix oder nur mit einer deutlich geringeren Qualität für mich. Deswegen habe ich einige Zutaten für meinen Erfolg, wie zum Beispiel die Meditation, in meine Morgenroutine aufgenommen.

Es steht dir aber völlig frei dir deine Routine so zu gestalten, wie du magst. Und wie es für dich optimal ist, so dass auch dein Tag mega mäßg beginnt und sich dann so auch fortsetzt. Es gibt hier kein richtig oder falsch, besser oder schlechter. Sondern nur ein anders. Für jeden anders und damit genau so, wie es für dich gut ist.

So, jetzt rede ich die ganze Zeit von meiner Morgenroutine und du fragst dich vielleicht schon, was diese genau beinhaltet. Das erkläre ich dir jetzt sehr gern. Denke aber immer daran, dass es meine Morgenroutine ist und nur eine Empfehlung von mir. Ich habe sie für mich so entwickelt, dass sie für mich gut funktioniert und mir gut tut. Das müssen keine Elemente sein, die auch zu dir passen und dir gut tun. Wie immer freue ich mich, wenn du dich inspirieren lässt und du so #fuckeinfachmachen einfach mal ausprobierst und herausfindest, wie deine optimale Morgenroutine aussieht.

Im Großen und Ganzen verläuft meine jeden Tag gleich. Aber Ausnahmen bestätigen dann doch die Regel und ich erlaube mir grundsätzlich, dass diese Routine veränderbar ist. Von einem Tag auf den anderen oder einfach auch mal nur für einen Tag. Das gibt mir Leichtigkeit und nimmt den Druck.

 

Fünf Elemente meiner Morgenroutine

Hier meine fünf Elemente meiner Morgenroutine:

 

  • Den Tag begrüßen & Dankbarkeit
  • 30 Minuten Meditation
  • Ein großes Glas Wasser mit Ingwer oder Zitrone trinken
  • Fünf bis zehn Minuten Journaling
  • Meine Tagesintention finden und aufschreiben

 

Meine Morgenroutine muss aber ganz sicher nicht deine Morgenroutine sein! Der Unterschied macht hier auch, wie so oft, den Unterschied. Deswegen gestalte dir deine Morgenroutine so, dass sie für dich optimal ist und sich für dich richtig gut anfühlt.

 

 

Noch mehr Elemente für eine Morgenroutine

Was du auch noch in deine Routine aufnehmen kannst:

 

  • Yoga
  • Ausgiebig Frühstücken
  • Sportliche Aktivität
  • Kaffee oder Tee zubereiten
  • Dehn- oder Muskelübungen
  • Musik oder Radio hören
  • Smartphone bewusst auslassen
  • Keine E-Mails lesen
  • Die Zeitung oder ein Buch lesen
  • Meditation und Selbstreflexion
  • Tagesplanung und Vorbereitung
  • Tasche und Unterlagen zusammenräumen und packen
  • Ein Spaziergang mit dem Hund
  • Am Vorabend zurechtgelegte Bekleidung anziehen

 

Fazit

Deine Morgenroutine ist von dir ganz persönlich ausgewählt. Es gibt kein richtig oder falsch. Du gestaltest sie nach deinen Bedürfnissen. Aus täglichem #fuckeinfachmachen wird ein #fuckeinfachdranbleiben zwar über einen längeren Zeitraum. Sie wird dir nicht nur einen grandiosen Start in den Tag bringen, sondern viele positive Effekte, wie Fokus und mehr Energie, bringen. Und du startest sie genau dann, wenn du deinen Tag beginnst. Egal, ob das um fünf Uhr ist oder um 11 Uhr.

Und du?

Wenn du auch schon eine Morgenroutine hast, denn würde ich mich freuen, wenn du mir davon berichtest. Wo sind oder waren deine Herausforderungen dabei und was sind denn die Elemente deiner Routine? Darauf bin ich sehr gespannt. Berichte mir sehr gern davon! Ich freue mich darauf!

 

Wenn du magst, dann komm auch in meine kostenlose Facebook-Gruppe #fuckeinfachmachen – Erreiche deine Ziele mit Leichtigkeit und schau dir dort mein Video vom Montag morgen an, indem ich völlig ungeschminkt und ohne Maske im wahrsten Sinne des Wortes vor der Kamera bin.

 

Du & Ich

Wenn Du trotzdem das Gefühl hast, dass Du da allein nicht vorankommst, was übrigens völlig normal ist, denn wir alle sehen den Wald oft vor lauter Bäumen nicht, dann hast Du vielleicht einschränkende Glaubenssätze oder Blockaden, die Du allein nicht lösen kannst. Dann nimm doch einfach Kontakt zu mir auf. Gemeinsam finden wir heraus, wo Du Dich selber sabotierst oder blockierst. Damit Du Deine Ziele mit mehr Leichtigkeit erreichst und mehr Zufriedenheit in Deinem Leben erlebst, beenden wir diese Selbstsabotage und lösen die Blockaden. Und zwar nachhaltig im Einklang mit Deinem Unterbewusstsein.

 

Facebook-Gruppe

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Trage dich hier für die kostenlose Gruppe #fuckeinfachmachen – Erreiche deine Ziele mit Leichtigkeit ein. Ich freue mich auf dich!

Bis bald und herzliche Grüße

Deine Kerstin

Kerstin Wemheuer
Über die Autorin:
Kerstin Wemheuer - Erfolgs- und Motivationscoach. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht Deine Ziele, Wert und Bedürfnisse in Einklang zu bringen. Ohne Druck und einem optimalen Ergebnis für Dich. In meinem Coaching musst Du kein fremdes Verhalten lernen oder antrainieren, um Dein Problem oder Deine Angst zu meistern. Jede Veränderung ist die logische Folge Deines neuen Bewusstseins, dass Du im Coaching erlernst. So kannst Du Dich und Dein Leben nachhaltig verändern und Deine Ziele erreichen – ohne belastenden Druck und im Einklang mit allen Deinen Werten.

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