Einen Scheiß muss ich! Und Du auch nicht!

30 Juli 2017 - 15:09, by , in Blogparade, Erfolgs-Blog, 3 comments

Einen Scheiß muss ich!

In diesem Blogbeitrag, erfährst Du wieso „F***einfachmachen“ und „Einen Scheiß muss ich“ gar nicht so widersprechen, sondern sogar sehr gut einher gehen! Du musst Dich nur für das eine oder andere entscheiden. Mach es oder mache es nicht. Alles in diesem Leben sind Deine eigenen Entscheidungen.

Triff deine eigenen Entscheidungen und entscheide dich für oder gegen etwas. Sag dir selbst „Einen Scheiß muss ich“ oder „F***, ich mache jetzt einfach mal“.

„Das macht man nicht“, „Das kann ich nicht“, „Was sollen denn die Nachbarn denken“, „Ein Indianer weint nicht“ oder auch „Wenn Du erfolgreich sein willst, dann muss Du mindestens doppelt so viel arbeiten wie alle anderen“. Kennst du diese Sprüche?

Den vermeintlichen Druck von Außen hast Du sicherlich auch das ein oder andere Mal in Deinem Leben gespürt oder? Und hast Du dann auch hin und wieder schon mal etwas genau deswegen getan, weil Du dem nachgeben musstest? Besser gesagt: Weil Du geglaubt hast, dem nachgeben zu müssen.

Denn mal ganz ehrlich: Du musst gar nichts. Oder noch besser und passend zu der Blogparade von Elke Schwan-Köhr Einen Scheiß muss ich – warum man nicht jeden Trend mitmachen muss „ :

 

Einen Scheiß musst Du!

 

Prinzipiell musst Du in diesem Leben mal so gar nix. Außer vielleicht auf die Toilette gehen (das schadet sonst wirklich Deiner Gesundheit und ist von daher unumgänglich), und irgendwann sterben. Der Rest ist freiwillig! Absolut freiwillig. Daran geht gar nix vorbei. Alles ist deine Entscheidung. Du triffst sie. Auch wenn du vielleicht hin und wieder glaubst, dass das Leben dir mitspielt und Entscheidungen für dich trifft. Oder dass du einfach kein Glück hast und die Dinge deswegen so oder so laufen.

Ja, Dinge passieren auf die du keinen Einfluss hast. Richtig, das stimmt und da in ich voll bei dir. Und jetzt kommt das aber: Aber du allein entscheidest, wie du diese Dinge bewertest und wie du darauf reagierst und damit umgehst.

Na, spürst du jetzt einen innerlichen Widerstand? Denkst Du jetzt sowas wie: „Aber ich muss noch arbeiten gehen, Miete zahlen, meine Kinder großziehen usw. „

Pfffffff. Auch das musst Du nicht. Niemand kann Dich wirklich dazu zwingen. Das sind alles Deine Entscheidungen es zu tun. Und auch wenn du jetzt denkst, dass auch das gar nicht stimmt und es doch auch noch sowas wie Gesetze, moralische Werte und Normen gibt, dann bin ich da auf der einen Seite absolut bei dir, aber auf anderen Seite auch nicht. Ja, du musst bzw. du solltest Gesetze und moralische Normen und Werte befolgen. Und nein, du kannst es ja auch einfach nicht tun.

Es geht um den Preis, den du bereit bist zu zahlen für etwas was du tust bzw. nicht tust.

 

Dann geh halt nicht mehr Arbeiten

Ich male dir ein Beispiel hierfür auf. Deine Arbeit. Niemand zwingt dich arbeiten zu gehen. Es ist deine Entscheidung, weil du ja Miete zahlen willst, dir einen bestimmten Lebensstandard leisten willst, deine Familie versorgen willst usw. usw. Alles deine Entscheidungen.

Was passiert denn, wenn du das nicht tust? Du verlierst deinen Job, wenn du nicht mehr hingehst. Vermutlich auch dein Zuhause, wenn du keine Miete mehr zahlst (es sein denn du besitzt Eigentum). Du und deine Familie bekommen auf jeden Fall Schwierigkeiten, wenn du kein Einkommen mehr hast. Aber wir leben ja in einem System (zumindest hier in Deutschland), dass du dich sehr wahrscheinlich „auffangen“ würde. Du könntest dich also in die Hände des Staates begeben, nichts tun, und hättest trotzdem das Nötigste. Und auch das wäre deine Entscheidung.

 

Du zahlst den Preis, den du wählst und willst

Das wäre der Preis, wenn du einfach nicht mehr zu deiner Arbeit gehst. Dein Leben würde sich gravierend verändern. Aber du könntest es tun. Rein theoretisch natürlich. Und in der Praxis würdest du einen Preis dafür zahlen. Und es ist deine Entscheidung, ob du es tust oder nicht.

Der andere Preis, den du zahlst, wenn du deinen vielleicht ungeliebten Job weiter machst, ist ein ganz anderer. Du bist unzufrieden. Du bist nicht erfolgreich. Es fühlt sich schwer an. Deine Familie spürt das ganz sicher auch und muss auch einen Preis dafür zahlen.

Kann ich dir  deutlich machen, worum es mir geht? Du zahlst immer einen Preis für das was du tust bzw. für das, was du nicht tust. Und der Einzige, der dafür verantwortlich ist, bist du. Da geht kein Weg drum herum. Es geht um deine Entscheidungen, um deine Werte, um deine Ziele und um deine Glaubenssätze. Punkt.

Die gute Nachricht. Wenn du das annimmst, dann übernimmst du nicht nur die Verantwortung für dein Leben, sondern auch wieder die Macht dein Leben genau so zu gestalten, wie du es dir wünscht. Punkt.

Und jetzt bin ich genau beim Thema dieser Blogparade: Einen Scheiß musst du!

Du musst genau genommen also gar nichts. Alles ist deine Entscheidung und damit wird aus dem „ich muss“ ein „ich will“ und dann im Idealfall auch ein „ich kann“. .

Und wo genau steht denn geschrieben, was Du tun musst und was nicht?

Genau genommen gibt es nur zwei Dinge, die Du in Deinem Leben tun musst, um genau selbiges nicht zu gefährden: Sterben und auf die Toilette gehen. Mehr nicht!

Na, regt sich in Dir jetzt wieder Widerstand und eine gewisse Empörung?

Ich kenne das nur zu gut aus meiner Vergangenheit. Viel zu oft habe ich geglaubt, dass ich Dinge tun muss. Das konnte ich für mich in dem Moment lösen, wo ich ein Zitat von Immanuel Kant begriffen und verinnerlicht habe.

 

„Ich kann, weil ich will, was ich muss.“ Immanuel Kant

 

Ein Zitat, dass meine wundervolle Großmutter ihr Leben lang zitiert und gelebt hat.

 

Entscheidungen treffen

Seitdem entscheide ich mich ganz bewusst dafür etwas zu tun oder halt auch nicht zu tun. Aus dem „muss“ wird ein ich „will“ und damit dann auch noch nach etwas Üben und Erfahrungen sammeln ein ich „kann“. Wunderbar! Die bewusste Entscheidung verändert alles.

So, das war mein Beitrag zur Blogparade „Ein Scheiß muss ich“ Und genau so sehe ich das heute. Einen Scheiß muss ich. Ich entscheide mich, wenn ich etwas tue, dass ich es auch tun will. Und das es meine Entscheidung ist und ich genau das tue, was ich tun will. Niemand zwingt mich, außer vielleicht ich selbst (ja, zu manchen Dingen muss ich mich auch mal zwingen bzw. will ich mich dann zwingen, weil sie halt getan werden müssen. Ich sage nur „Ablage“ … Mir wäre der Preis zu hoch, ständig alles in einem Haufen zu suchen und nicht oder nur schwer zu finden. Das kostest auch nur Zeit und Nerven, also zwinge ich mich regelmäßig meine Ablage zu erledigen. Der Preis ist dann für mich geringer).

 

Deine Meinung bitte!

Ich bin ja auch neugierig und würde gern erfahren, wie du dazu denkst? Spürst du großen Widerstand und willst mir widersprechen? Dann schick mir gern deine Meinung dazu oder schreib dein Feedback in die Kommentare. Denn auch du musst einen Sch… und musst meiner Meinung überhaupt nicht zustimmen!

Also: Hau in die Tasten. Mach einfach. Schreib deine Meinung und lass mich daran teilhaben. Oder: Lass es und genieße deinen Tag genau so wie du willst. Viel Spaß bei was auch immer du tust!

Wenn Du trotzdem das Gefühl hast, Dich nicht motivieren zu können oder nicht so motiviert zu sein, wie Du es willst, dann hast Du vielleicht noch einschränkende Glaubenssätze oder Blockaden, die Du allein nicht lösen kannst. Dann nimm doch einfach Kontakt zu mir auf. Gemeinsam finden wir Deinen ganz persönlichen neuen Weg, motivierter, glücklich und erfolgreich zu sein ganz ohne Druck. Damit Du Deine Ziele mit mehr Leichtigkeit erreichst und mehr Zufriedenheit in Deinem Leben erlebst.

Sollte übrigens eine deiner Hürden beim „Einfach machen“ die berühmte Aufschieberitis sein, dann hol dir doch mein kostenloses EPaper „Eat that frog – 25 Tipps gegen Aufschieberitis“.   Dort bekommst du einige Anregungen von mir, wie du ins Handeln kommst. So fallen dir Entscheidungen sicher leichter und der Satz „Einen Sch… muss ich“ oder „ich mach jetzt endlich“ wird dir öfter über die Lippen kommen.

Ich freue mich, wenn Du mir Deine Erfahrungen mitteilst. Ich bin gespannt!

Deine Kerstin

Kerstin Wemheuer
Über die Autorin:
Kerstin Wemheuer - Erfolgscoach und Expertin für Zielerreichung. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht Deine Ziele, Wert und Bedürfnisse in Einklang zu bringen. Ohne Druck und einem optimalen Ergebnis für Dich. In meinem Coaching musst Du kein fremdes Verhalten lernen oder antrainieren, um Dein Problem oder Deine Angst zu meistern. Jede Veränderung ist die logische Folge Deines neuen Bewusstseins, dass Du im Coaching erlernst. So kannst Du Dich und Dein Leben nachhaltig verändern und Deine Ziele erreichen – ohne belastenden Druck und im Einklang mit allen Deinen Werten.

3 Kommentare on "Einen Scheiß muss ich! Und Du auch nicht!"

Elke Schwan-Köhr - 31 Juli 2017 Antworten

Liebe Kerstin, vielen Dank für diesen wundervollen Artikel und deinen Beitrag zur Blogparade! Bewusst entscheiden, etwas zu tun oder auch nicht zu tun ist glaube ich etwas, was wir lernen müssen - und zwar "müssen" im Sinne von: Wenn wir entspannter durchs Leben gehen und uns nicht unnötig unter Druck setzen wollen, dann ist das der, oder zumindest ein möglicher Weg dorthin. Wie oft denke ich: Ich hab doch gar keine Wahl. Aber genau betrachtet stimmt das natürlich nicht, denn eine Wahl hat man immer. So, und ich überlege mir jetzt, ob ich arbeite oder doch ne Runde Fenster putze - noch sträubt es sich da in mir, weil ich ständig höre "Du musst Fenster putzen". Aber langsam komme ich an den Punkt des "ich möcht jetzt gern wieder saubere Fenster haben" Und dann muss ich plötzlich nicht mehr, sondern ich will! ;-) Liebe Grüße Elke

Steven - 2 August 2017 Antworten

Du sagst also, man muss gar nichts, man kann tun, was man will, muss aber die Konsequenzen tragen. Das macht das ganze zur leeren Phrase für mich. Das ist, als würdest du sagen "Natürlich hast du Meinungsfreiheit, aber du kriegst halt aufs Maul, wenn ich deine Meinung nicht mag". Das ist keine Freiheit. Genauso ist es keine Freiheit, seine Arbeit kündigen zu können, wenn man bereit ist, gesellschaftlich geächtet und verachtet zu werden. Damit setzt du Freiheit gleich mit der Bereitschaft, Strafen hinzunehmen. Ich hab ja auch die Freiheit, meinen Nachbarn zu erschlagen, wenn mir 15 Jahre Knast nichts ausmachen. Du merkst, worauf ich hinaus will. Sehr schnell wird klar, dass man sehr wohl mehr muss als aufs Klo gehen und sterben. Hör doch einfach mal auf, deine Steuern zu zahlen. Da wird dir der Staat ganz schnell zeigen, was du alles musst. Als Angestellter hast du da ja nicht mal Einfluss drauf, die Kohle geht ja direkt vom Arbeitgeber aus ans Finanzamt. Klar, kannst ja kündigen und betteln gehen oder anschaffen. Was für tolle Freiheiten wir doch haben. Klar ist deine Argumentation in sich schlüssig und philosophisch kann man sagen, so lange du noch irgendeine Körperfunktion hast, hast du immer die Freiheit, diese zu nutzen oder nicht, du hast also immer eine Entscheidungsfreiheit, aber irgendwann sind diese so eingeschränkt, dass dein Leben nicht mehr lebenswert ist. Oder nennst du es Freiheit, in einer Isolationszelle an ein Bett gekettet zu sein, weil du ja die Freiheit hast zu entscheiden, ob du die Augen öffnest oder schließt?

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